synästhetisiert
Der eiserne Geruch schleppt seine dunkle Bilderspur durch das Labyrinth des Gedächtnisses. Fassungslos am Fuß der majestätischen Treppe stehend zusehen, wie sich die Blutlache aus dem Kopf des Mannes dickflüssig zäh und doch rasant in Richtung meiner Schuhspitzen ausbreitet (-25). [..] Auf Knien die eingetrockneten Tatzenabdrücke abschrubben, die das Tier in seiner Panik flächendeckend im ganzen Raum verteilt hat, während es mir mehrfach wiederkehrend den Magen umdreht, je deutlicher das Wasser im Kübel rosig schimmert und den Geruch verstärkt (-15). [..]
Nur, um einzusehen, dass sich manche Dinge wahrscheinlich ein Leben lang einem sinnvollen Conclusio mindestens ebenso zäh wiedersetzen werden.
Obwohl – der wirklich tiefe Horror war so gesehen im Endeffekt immer das fremde ausgelieferte Bluten. Warum nur? [Es könnte doch auch anders sein, oder?]

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